Klassisch-miasmatische Homöopathie

 

Ziel der Klassisch-miasmatischen Homöopathie ist die Auflösung und Heilung von Krankheiten in ihrem Kern. Jeder Mensch wird individuell in seiner ganzen Tiefe – körperlich, geistig und psychisch – wahrgenommen, um die eigentlichen Ursachen für die zutage getretenen Symptome zu erfassen.
Für jeden Menschen in seiner ganzen Vielschichtigkeit gibt es ein ähnlichstes homöopathisches Arzneimittel, ein Similimum, welches aus vielen tausend homöopathischen Arzneien ermittelt wird. Durch diese passende Arznei, in der richtigen Potenzierung  und Aufbereitung, wird der Heilungsprozess in Gang gesetzt.

Die klassische Homöopathie basiert auf drei wichtigen Regeln:

Arzneimittelprüfung

Für eine homöopathische Behandlung ist die Kenntnis der Symptome wichtig, die die Arznei beim Gesunden auslösen kann.
Deshalb werden in der Homöopathie Arzneimittelprüfungen am Gesunden durchgeführt. Die ausgelösten Symptome werden dokumentiert und geordnet, so dass sog. Arzneimittelbilder entstehen.
Je mehr ein Arzneimittelbild dem Symptomenkomplex eines Kranken ähnelt, umso wirksamer ist die Arznei.

Ähnlichkeitsregel

  • „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“
  • Die Symptome, die eine homöopathische Arznei beim Gesunden auslöst, sollten denen des Kranken möglichst ähnlich sein.

Deshalb ist eine genaue Beobachtung und Befragung des Kranken nach körperlichen Zeichen sowie Auslösern für die Krankheit und Veränderungen auf der Geistes- und Gemütsebene äußerst wichtig.

Potenzierung

Homöopathische Arzneien werden durch Verdünnung und Dynamisierung (Verschüttelung) einer Ausgangssubstanz hergestellt.